Am Samstag, dem 28. März, fuhren Emanuele, Anne, Mahé, Luz und Eline nach Riddes im Wallis, um die massiven Schäden des Klimakollapses an der Schweizer Landwirtschaft zu dokumentieren und sichtbar zu machen.
Nach einem ungewöhnlich warmen Februar sind viele Pflanzen und Kulturen in ihrer Blüte und ihrem Laubwachstum um Wochen voraus. Die Kältewelle, die an diesem Wochenende einsetzte und für die Jahreszeit eigentlich normal ist, erweist sich als verheerend.
Abgesehen von den immensen Verlusten, die den Landwirt*innen bei Aprikosen, Zucchini und anderen empfindlichen Kulturen bevorstehen, ist es eine Zerstörung des Lebens, die wir heute feststellen. In der Schweiz sind Hunderttausende von Menschen und Nicht-Menschen direkt von diesen immer abrupteren, unvorhersehbaren und häufigeren Temperaturschwankungen betroffen.
Eine Zerstörung, die zur Normalität zu werden scheint, die wir aber niemals zur Normalität werden lassen werden.
Ein absurdes und fragiles System, in dem Bäume mit Holzbrennern beheizt und nachts mit Wasser besprüht werden müssen, um zu überleben, unterstützt durch staatliche Subventionen, während angesichts der Klimakrise keinerlei Massnahmen zur Klima-Mitigation werden.
Wenn die Badewanne überläuft, dreht man doch erst den Wasserhahn zu, bevor man mit einem Teelöffel schöpft, oder? 🥄
Glücklicherweise gibt es Alternativen. Es ist wichtig, diese Extremereignisse sichtbar zu machen und der Öffentlichkeit bekannt zu machen: Teilt diese Nachricht weitläufig, unterstützt das Projekt mit einer Spende und nehmt an der geplanten Online-Veranstaltung mit Yann Vitasse teil, einem Experten für die Zusammenhänge zwischen Pflanzen und Klimawandel, die am Freitag, den 17. April um 17 Uhr stattfindet!












