*|SUBJECT|*

Medienmitteilung von act now! | Freitag 12. Juni 07:00 Uhr

Die Bürger:innenbewegung act now! wird am kommenden 19. Juni offiziell einen offenen Brief an Avenergy übergeben -  ©act now !

Fast 2000 Menschen fordern Avenergy auf, die Öffentlichkeit über die dramatischen Auswirkungen unserer Abhängigkeit vom Erdöl zu informieren

Die Bürger:innenbewegung act now! wird am kommenden 19. Juni offiziell einen offenen Brief an Avenergy (ehemals Schweizer Erdölvereinigung) übergeben, der von fast 2’000 Menschen unterzeichnet wurde. Die Unterzeichner:innen fordern den Dachverband der Erdölbranche auf, an den Zapfsäulen Klimawarnhinweise anzubringen, um die Öffentlichkeit über die Folgen des Verbrauchs fossiler Brennstoffe auf Klima und Gesundheit zu informieren. 

Diese Übergabe markiert eine weitere Etappe der Kampagne «Öl tötet», die von act now! ins Leben gerufen wurde, um das Schweigen der Erdölindustrie über die Schäden, die durch unsere Abhängigkeit vom Erdöl verursacht werden, zu brechen. Während Gesundheitswarnungen auf Zigarettenpackungen heute weitgehend akzeptiert sind, ist die Bewegung der Ansicht, dass Verbraucher:innen genauso das Recht haben, über die dramatischen Auswirkungen des Erdöls auf unsere Gesundheit, das Klima und die Umwelt informiert zu werden.

Eine Bürger:innenbewegung, die an Fahrt gewinnt

Die Übergabe des offenen Briefes ist eine Fortsetzung der Frühlingsaktionen, die im Mai in der ganzen Schweiz stattfanden. Innerhalb weniger Wochen beteiligten sich mehr als 250 Teilnehmer:innen an neun Aktionen der Kampagne – Sit-ins an Tankstellen, die «Petro-Detox-Tour» in Zürich, Aktionen am Versorgungszentrum in Vernier und am Militärflugzeugmuseum in Payerne –, die zu einer erhöhten Sichtbarkeit in den Medien und in den sozialen Netzwerken führten. Die Aktionen an den Tankstellen führten zudem zu zahlreichen Gesprächen mit der Öffentlichkeit, die ein echtes Verständnis der Verbraucher:innen für das Anliegen und meistens ihre Unterstützung für eine bessere Aufklärung über die Auswirkungen fossiler Brennstoffe auf das Klima offenbarten.

François, Sprecher von act now!:

«Wir haben eine Bresche geschlagen. Nach und nach etabliert sich unsere Kampagne «Öl tötet» in der politischen und medialen Landschaft der Schweiz. Mit überwiegend ehrenamtlichem Engagement und einer in der Schweiz einzigartigen Expertise im Bereich gewaltfreier Aktionen schaffen wir die Voraussetzungen für eine neue Dynamik, um den Klimaschutz wieder in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken.»

Eine einfache Forderung: die Öffentlichkeit über unsere Abhängigkeit vom Erdöl aufklären

Seit dem Start der Kampagne wurden zahlreiche Kontakte zu in der Schweiz tätigen Erdölunternehmen geknüpft, und es fanden bereits mehrere Treffen statt, um unser Vorgehen vorzustellen und unsere Forderung zu erläutern. Für act now! zeigen diese Gespräche, dass die Forderung nicht länger ignoriert werden kann. Im Anschluss an die Frühlingsaktionen besteht der nächste Schritt darin, den Dachverband Avenergy und darüber hinaus die gesamte Erdölindustrie in der Schweiz jetzt aufzufordern, öffentlich Stellung zu beziehen.

François, Sprecher von act now!:

«Die Ölkonzerne kennen seit langem die Folgen ihrer Aktivitäten für Gesundheit und Klima. Dennoch tanken die Konsument:innen weiterhin, ohne auch nur die geringste Information über diese Auswirkungen zu erhalten. Wir fordern lediglich, dass die Verbraucher:innen informiert werden, damit eine öffentliche Debatte entstehen kann.»

Die Reaktion – oder das Ausbleiben einer Reaktion – von Avenergy auf den offenen Brief wird einen wichtigen Meilenstein für den weiteren Verlauf der Kampagne darstellen.

Einladung an die Medien

Freitag, 19. Juni 2026
15:30 – 16:30 Uhr
Hauptsitz von Avenergy
Spitalgasse 5, 8001 Zürich

act now! in Kürze

Bei act now! vereinen sich Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichem sozialen Umfeld im gewaltfreien Aktivismus. Gemeinsam arbeiten sie am sozialen Wandel, um das Leben der heutigen und zukünftigen Generationen zu sichern. Sie entwickeln ihre individuelle und kollektive Handlungskraft. Durch ihr Engagement schaffen sie Räume, die es vielen Menschen ermöglichen, sich auszudrücken, Freude zu erleben und sich zu engagieren – und das vor dem Hintergrund der aktuellen Klimakrise. act now! wurde von der Arbeit Dutzender Autor:innen, Aktivist:innen und Forscher:innen inspiriert. Diese Grundlagen haben sie dazu ermutigt, eine professionelle und in der Schweiz einzigartige Bewegung zu schaffen.

Abonne-toi à notre newsletter!

pour ne rien rater de nos actions et prochains événements!